Aikido Prinzipien im Scrum Refinement: Sicherheit – Fluß – Technik

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Bild: www.aikido-steglitz.de
Mein Aikido Sensei brachte mir einst bei: Sicherheit vor Fluss vor Technik. So halte ich es auch beim Scrum Refinement.

Ich habe festgestellt, dass im Refinement Meeting (vielleicht in allen Meetings) die gleichen Prinzipien anwendbar sind, wie im Aikido-Training: Sicherheit – Fluß – Technik.

Wenn in einer Gruppe von 3 oder mehr Leuten trainiert wird, sollte der Sempai (der Ranghöchste innerhalb der Gruppe) darauf achten, dass

  1. Keiner innerhalb oder in der benachbarten Gruppe in gefährliche Situationen gerät (Sicherheit):
    Jeder geht verantwortungsvoll mit seinem Trainingspartner und mit sich selbst um. Wenn das gewährleistet ist, sollten der Sempai darauf achten, dass
  2. keine statischen Situationen entstehen (Fluß):
    Die Reihenfolge der Durchführung ist klar, jeder weiß, wann er dran ist. Alle sind aufmerksam, was auf der Matte geschieht. Wenn das gewährleistet ist, sollte der Sempai
  3. die Technik lehren und die Schüler korrigieren (Erreichen des Ziels, hier: Vermitteln der Technik).

Nun ist der Scrum Master kein Sempai, sondern der Servant Leader des ScrumTeams. Er sorgt dafür dass

  1. Jeder sich wohlfühlt im Refinement (Sicherheit):
    Jeder kann sagen, wenn etwas nicht verstanden wurde oder eine Pause benötigt wird. Wenn das gewährleistet ist, sollte der Scrum Master schauen, dass
  2. die Konversation nicht stockt (Fluß):
    Es wird weder zu detailliert, noch zu vage diskutiert und die Struktur der Vorgehensweise bleibt bestehen. Wenn das gewährleistet ist, sollten
  3. die Backlog-Items weiter ausgearbeitet und für den Sprint vorbereitet werden (Erreichen des Ziels, hier: Reife der Backlog-Items).

 

 

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